Mittwoch, 12. Oktober 2011

Die Pflicht ruft!

Ich muss mich bei Ihnen entschuldigen. Falls Sie schon eine Weile auf einen neuen Blogbeitrag gewartet haben, dann tut es mir wirklich leid. In den letzten Tagen haben sich die Märkte allerdings dermaßen bewegt, dass ich meiner "Arbeit" nachkommen musste. Diesen "Umstand" möchte ich hier gerne aufgreifen.

Lust oder Pflicht
Im Sinne von Daytrading lernen möchte ich bereits auf ein Thema zu sprechen kommen, dass auf der Daytrading lernen Plattform erst in ein paar späteren Lektionen behandelt wird. Es geht um die eigene Arbeitseinteilung beim Trading.

Zunächst sollte man sich klar machen, dass Trading wirklich Arbeit bedeutet! Man wird Ihnen kein Geld "schenken", es sei denn Sie wären ein "Glücksritter". Ein professioneller Daytrader muss einschätzen können, wann er im Markt aktiv wird oder wann einfach keine aussagekräftigen Signale vorhanden sind.
Allerdings werden Sie im aktiven Handel schnell merken, dass es nahezu IMMER irgendwelche Signale zu handeln gibt! Doch stellen Sie sich folgende Frage:
Habe ich den Willen und die Zeit JEDES BELIEBIGE Signal zu handeln?!


Konzentration auf die Stärken
Ich nehme die Antwort der meisten von Ihnen vorweg. Sie schaffen es nicht jedes beliebige Signal zu handeln. Es gibt hunderte von Märkten, mathematisch gesehen unendlich viele Zeiteinheiten, unterschiedliche Auffassungen von den angezeigten "Kippbildern" (Großwetterlage und kleinerer Trend gegen größerer Trend) und noch vieles vieles mehr.
Wie bekommt man also den "richtigen" Tagesablauf hin? Stellen Sie sich dazu eine der elementarsten Fragen im Trading: (Vielen Dank an dieser Stelle an Michael Voigt und seine Buchreihe)
Benutze ich die Axt als Brennholz oder verwende ich Sie um Brennholz zu gewinnen?!


Weitere Details zum Daytrader
Ein "erfolgreicher" Daytrader hat gelernt nicht mehr zu interpretieren, sondern lediglich zu suchen! In meinen Blogbeiträgen und selbstverständlich auch auf meiner Plattform Daytrading lernen werde ich immer wieder und wieder die Kernqualitäten eines kontinuierlich erfolgreichen Daytraders erwähnen.
Bevor Sie in den Märkten aktiv werden, lernen Sie bitte zunächst das "Handwerk" des Tradings. Vermeiden Sie schwere Verluste und fangen Sie an selbst eine Strategie zu entwickeln. Verwenden Sie keine vorgefertigten Handelsstrategien, denn wer, außer Ihnen selbst, kann denn wissen wann Sie Zeit haben, welches Risiko Sie eingehen möchten, welche Signale für Ihre Psyche am geeignetsten sind und vor allem WELCHES ZIEL SIE MIT IHREM TRADING VERFOLGEN?!


(Fach-)Wissen vs. Erfahrung
Zum Schluss dieses Beitrags möchte ich Sie noch für einen weiteren Umstand empfänglich machen. Je mehr Fachwissen Sie sich aneignen, desto mehr Fehler werden Sie im Trading machen! Lassen Sie ein vielleicht schon bestehendes Handelskonto zunächst ruhen. Daytrading sollten Sie zuerst lernen und erst dann, wenn Sie aus dem ganzen Fachwissen, das für Sie passende herausgesucht haben, fangen Sie an Ihre eigene Strategie zu entwickeln und kontinuierlich anzuwenden.
Machen Sie nicht den Fehler eine Strategie zu schnell über Bord zu werfen. Denken Sie daran, dass fachlich korrekte Fehltrades genauso zum Trading gehören wie das Laufenlassen der Gewinne.

Ihr
Rlaf R. Wenda

1 Kommentar:

  1. Ein wirklich sehr interessanter Artikel. Die Königsdisziplin des Tradens ist sicherlich das Daytrading. Die meisten privaten Investoren schaffen es nicht an der Börse erfolgreich zu sein und nur die wenigsten werden zu erfolgreichen Daytrader. Als erfolgreicher Daytrader kann man sehr viel Geld verdienen. Jedoch darf man hierbei das Risiko nicht vergessen. Nur ein minimaler Prozentanteil schafft es erfolgreich zu werden, da die meisten die Anforderungen / Voraussetzungen einfach nicht mitbringen. Die größte Hürde ist hierbei sicherlich die eigene psychologische Einstellung – Angst und Gier können sehr schnell die Tradingpsychologie beeinflussen. Disziplin und Geldmanagement werden schnell über den Haufen geworfen, wodurch das Scheitern an der Börse bereits vorprogrammiert ist! Daytrader besitzen / verifizieren eigene Handelsstrategien. Aufgrund der kurzfristigen Auslegung wird hierbei gerne auf Hebelprodukten zurückgegriffen. Mit diesem Einsatz steigt zudem das eingegangene Risiko. Dadurch wirken sich die Fehler von Investoren bei den Daytradingstrategien noch stärker aus!

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